Thermische Entlastung: Auf Grund der Zunahme der Extremhitzetage ist eine technisch Optimierung und architektonisch Anpassung öffentliche Gebäude (Verwaltungsgebäude, Schulen, Kindergärten...) zu fordern.
Art der Maßnahme: |
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Zielgruppe(n): Kreisfrei , Kreisangehörig , Kleine Gemeinde
Umsetzbarkeit: mittelfristig (iMittelfristig umsetzbare Maßnahmen: br>Maßnahme kann mittelfristig, d. h. innerhalb von einigen Monaten oder Jahren umgesetzt werden, weil Ressourcen dafür aufgewendet werden müssen, die nicht sofort zur Verfügung stehen und/oder weil bei der Umsetzung der Maßnahme Konflikte zu erwarten sind, die eine Abstimmung mit verschiedenen Akteuren notwendig machen und/oder weil die Maßnahme auf nur mittelfristig veränderbare Rahmenbedingungen abzielt (z. B. Tätigung von Investitionen).) mit hohem Kostenaufwand (iMaßnahmen mit hohem Kostenaufwand: br>Erhebliche finanzielle Mittel notwendig (über 100.000 EUR), die eine langjährige Finanzplanung notwendig machen (größere Investitionen in Infrastruktur, langfristige personalbezogene Maßnahmen, Entschädigungsleistungen usw.).)
Ständige Beteiligte: Eigentümer von Flächen, Nutzer von Flächen, Übergeordnete Planungsebenen
| Weitere Akteure: | |||
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| Kleine und kreisangehörige Gemeinden | Kreisfreie Städte | ||
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Ein wichtiger Teil des Campus ist die Zahl der Seen, die nicht nur ein zu Hause für eine Vielzahl von Wildtieren darstellen, sondern die die Gebäude im Sommer kühlen und das Abflusswasser auffangen.Weniger offensichtlich, aber genauso wichtig für einen nachhaltigen Campus, sind die Dächer, die wörtlich gesprochen grün sind. Ein Teppich von niedrig wachsenden alpinen Pflanzen hilft das ganze Jahr durch konstante Temperaturen in den Gebäuden zu schaffen und ist außerdem effektiver als die traditionelle Dämmung. Die Gebäude weisen außerdem ein extrem effizientes Lüftungssystem auf, des Weiteren Lichtsensoren, die den Energieverbrauch reduzieren und Photovoltaikzellen, die in das Dach des Atriums integriert sind. [Details]
Das Forschungsprojekt untersucht in der Region Unterweser Kommunikationsformen zum Klimawandel. Gemeinsam mit Akteuren aus Tourismus, Stadt- und Regionalplanung sowie der Landwirtschaft werden Methoden und Materialien zur Vermittlung eines Risiko- und Chancenbewusstseins entwickelt, um daraus Handlungsmöglichkeiten zu erlangen. Im Rahmen des Forschungsprojekts "KlimaWandel Unterweser" sind neue Wege für die Kommunikation des Themas Anpassung an den Klimawandel erprobt und dokumentiert worden. Die entstandenen Produkte vermitteln die Notwendigkeit der Beschäftigung mit Anpassungsmaßnahmen an den Klimawandel für definierte Akteursgruppen. Es wurden sechs Produkte von Arbeitsgruppen aus Tourismus, Stadt- und Regionalplanung sowie Landwirtschaft entwickelt, die von den Kooperationspartnern des Sustainability Centers Bremen nach Abschluss des Forschungsprojekts eigenständig weitergeführt werden. [Details]
Vor dem Hintergrund des globalen Klimawandels und seiner regionalen Ausprägung wird auch in der Stadtplanung in Mitteleuropa die zunehmende Bedeutung des thermischen Komforts für Menschen in der Stadt erkannt. Das Verbundvorhaben „Planerische Strategien und städtebauliche Konzepte zur Reduzierung der Auswirkungen von klimatischen Extremen auf Wohlbefinden und Gesundheit von Menschen in Städten“ (KLIMES) entwickelt und erprobt ein human-biometeorologisch basierter Leitfaden für die Stadtplanung. Seine Anwendung in den verschiedenen Planungsebenen soll die negativen Auswirkungen eines markanten Kennzeichens des regionalen Klimawandels, große Hitze im Sommer, auf Menschen in der Stadt gering halten, so dass die Beeinträchtigung des thermischen Komforts nicht das Ausmaß erreicht, welches die urbane Lebensqualität nachhaltig einschränkt. Als Untersuchungsstandort dient Freiburg. [Details]
Das Projekt City 2020+ hat es sich zum Ziel gesetzt, am Beispiel der Stadt Aachen die Zusammenhänge von klimatischen Verhältnissen, gesellschaftlichen und urbanen Strukturen und dem Gesundheitszustand der Einwohner zu untersuchen. Darauf aufbauend können die zukünftig möglichen gesundheitlichen Risiken für die Menschen, die unter veränderten Bedingungen leben werden, eingeschätzt werden. Schließlich werden hieraus Strategievorschläge für relevante Akteure entwickelt, die eine Anpassung an die neuen Gegebenheiten ermöglichen. Das Projekt zeichnet sich vor allem durch seine interdisziplinäre Zusammenarbeit aus: In die Analyse der komplexen Wechselwirkung von Stadtstruktur, Klima und Gesundheit fließen stadtplanerische und städtebauliche, klimatologische, gebäudetechnische, geographische, sozialwissenschaftliche sowie umweltmedizinische und umwelthistorische Fragestellungen ein. [Details]
Bocholt fasst seine Klimaschutz- und Klimaanpassungsziele unter dem Leitbild „Energieautonomes und nachhaltiges Bocholt – Triebfeder für eine anpassungsfähige Region“ zusammen. Hauptziel der Bocholter Klimaschutzbemühungen ist die Senkung des Energieverbrauchs und damit auch der freigesetzten Menge an CO2. Das größte Einsparpotenzial liegt hier im Bereich der privaten Haushalte und der Kleinverbraucher. Bei den privaten Haushalten bietet vor allem die Modernisierung des Bocholter Altbaubestandes Möglichkeiten zur Reduzierung von CO2-Emissionen. [Details]
Ziel ist es, innerhalb des Akteursnetzwerkes zukunftsgerichtete Schritte zur Anpassung verschiedener Handlungsbereiche wie Bauwirtschaft, Land- und Forstwirtschaft, Tourismus und Gesundheit zu entwickeln. Darüber hinaus soll in der zweiten Phase die Schnittstellenarbeit ausgebaut und an einem Pilotraum ein Anpassungskonzept sowie erste konkrete Anpassungsmaßnahmen erarbeitet und durchgeführt werden. [Details]
Der Projektkatalog des Kompetenzzentrums Klimafolgen und Anpassung (KomPass) im Umweltbundesamt führt vorhandenes Wissen zu Klimafolgen und Anpassung zusammen und dient als eine Informationsbasis für Akteure im Bereich der Anpassung an den Klimawandel sowie die breite Öffentlichkeit. Die Dokumentation der Informationen erfolgt anhand einer für den Projektkatalog entwickelten Dokumentations- und Analysematrix, die eine strukturierte Suchwort-Recherche im Umweltportal Deutschland (PortalU) oder über die KomPass-Internetpräsenz und damit einen Überblick über die verfügbare Informationsbasis ermöglicht. [Details]
PortalU ist das zentrale Umweltportal der Umweltverwaltung von Bund und Ländern in Deutschland. Das Portal bietet einen zentralen Zugang zu über 2,5 Millionen Webseiten und über 500.000 Datenbankeinträgen von über 340 öffentlichen Institutionen und Organisationen in Deutschland. Das Portal hat zum Ziel einen schnellen und zuverlässigen Überblick über alle relevanten öffentlichen Umweltinformationen zu bieten. [Details]
Mit AMICA (Adaptation and Mitigation - an Integrated Climate Policy Approach) sollen Maßnahmen zusammen geführt werden, die sowohl zur Anpassung an den Klimawandel als auch vorbeugend zum Erhalt des Klimas notwendig sind. [Details]
"Die Leitfadenbroschüre ist für den täglichen Gebrauch konzipiert. Sie zielt darauf ab, Planungsvorhaben zur Anpassung an den Klimawandel in lokalen Verwaltungen wie Kommunen, Landkreisen und anderen regionalen Organisationen anzuregen und zu unterstützen. Der Schwerpunkt wird auf die Entwicklung geeigneter Anpassungsstrategien auf durch den Klimawandel verursachter Gefahrensituationen gelegt. Der Leitfaden greift sich als Beispiel den Hochwasserschutz heraus, kann aber auch auf andere Gefährdungen sowie auf allgemeinere Aspekte des Klimawandels wie Anpassungsstrategien (u.a. Planung, Politikgestaltung, öffentliches Bewusstsein) angewendet werden." [Details]
Anderson, W. (2009): Homes for a Changing Climate.
Bauministerkonferenz (2007): Klimaschutz in den Bereichen Bauen, Wohnen und Stadtentwicklung.
Bundesamt für Umwelt, Wald und Landschaft, Bundesregierung (2008): Deutsche Anpassungsstrategie an den Klimawandel. Berlin.
de Bruin et al. (2009): Adapting to climate change in The Netherlands: an inventory of climate adaptation options and ranking of alternatives". In: Climatic Change 95, p. 26-45.
Dosch, F., Porsche, L., & P. Schuster (2008): Anpassung an den Klimawandel aus europäischer Perspektive. In: Informationen zur Raumentwicklung. Heft 6/7. S. 381-394.
European Environment Agency (2009): Ensuring quality of life in Europe's cities and towns. Kopenhagen.
Fleischhauer und Bornefeld (2006): Klimawandel und Raumplanung - Ansatzpunkte der Raumordnung und Bauleitplanung für den Klimaschutz und die Anpassung an den Klimawandel. RuR 31.
Greater London Authority (Hg. 2008): The London Climate Change Adaption Strategy. S. 56, 58, 60. London.
Land Brandenburg (2008): Maßnahmenkatalog zum Klimaschutz und zur Anpassung and die Folgen des Klimawandels. Ministerium für ländliche Entwicklung, Umwelt und Verbraucherschutz, Frankfurt (Oder).
Mukheibir & Ziervogel (2006): Framework for Adaption to Climate Change in the City of Cape Town. S. 48
Office of the Deputy Prime Minister (Hg.)(2004): The Planning Response. Advice on Better Practice. London.
Festsetzung zum Maß der baulichen Nutzung (§ 9 Abs.1 Nr.1 BauGB )
Anforderungen an energiesparenden Wärmeschutz bei Gebäuden sowie Anforderungen an heizungs- und raumlufttechnische Anlagen (§ 1 EnEG)
Pflicht zum Einsatz erneuerbarer Energien zur Gebäudewärme bei Neubauten nach dem 01.01.2009 (§§ 3-7 EEWärmeG)
Integriertes Energie- und Klimaschutzprogramm (IEKP)